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Der Mensch ist ein soziales Wesen. Täglich treffen wir andere Menschen, nehmen Kontakt auf, reden mit ihnen; sei es ein kurzer Gruss oder ein längeres Gespräch. Die Kontaktaufnahme mit anderen Menschen kann ganz unterschiedliche Gründe haben: Informationen austauschen, Beziehungen pflegen, «Smalltalk», jemanden kennen lernen oder auch zwischenmenschliche Konflikte regeln.
Auch die Situationen, in denen wir Menschen begegnen, sind vielfältig: zufällig auf der Strasse, im Geschäft, geplante Treffen wie Einladungen zum Essen, Treffen zu einem ersten Kennenlernen oder Auseinandersetzungen in Beziehungen.
Diese Kontakte gehören zu unserem Alltag. Dabei brauchen wir soziale Kompetenz. Diese Kompetenz ist nicht angeboren, sondern wir erlernen sie in unserer Kindheit. Zuerst erleben wir, wie unsere Eltern Kontakt mit uns aufnehmen, beobachten dann, wie die Eltern miteinander umgehen und Konflikte lösen. Im Laufe unseres Lebens erwerben wir ständig neue soziale Kompetenzen, weil wir immer wieder mit neuen Lebenssituationen konfrontiert sind, in denen wir kommunizieren müssen.
Es ist nicht möglich, nicht zu kommunizieren.
Gewisse Erkrankungen (Depression, psychische Belastungen etc.) können bewirken, dass wir unsere soziale Kompetenz verlieren oder verlernen. Manche Menschen haben wegen widriger Lebensbedingungen oder schwieriger Familienverhältnisse nicht die Möglichkeit gehabt, soziale Kompetenz ausreichend zu erlernen. Es gibt jedoch auch Menschen, die immer wieder die gleichen Konflikte oder Ängste im Umgang mit anderen erleben.
Dieses Gruppenangebot wird im Moment für die Angst und Depressionen Station A04 und die Stressbedingte Erkrankungen Station A13 angeboten.
Soziale Kompetenz kann erlernt bzw. wiedererlernt werden. Im Laufe der Gruppensitzungen erfahren Sie mehr über die Grundannahmen des sozialen Kompetenztrainings. Es gibt verschiedene Typen von Situationen, in denen unterschiedliche Formen sozialer Fertigkeiten erforderlich sind. Das soziale Kompetenztraining ist in vier aufeinanderfolgende Module aufgeteilt:
Das Training ist interaktiv. Die Gruppe erarbeitet im Dialog ein Thema und erprobt in Rollenspielen neue Verhaltensweisen. Wichtig sind auch die Hausaufgaben, um die im Training vorgestellten Verhaltensweisen im Alltag zu erproben und umzusetzen.
Dieses Gruppenangebot findet am Hauptsitz in Wil statt.
Montag, von 14:00 - 15:30 Uhr, im Haus A01, Raum 022
Jeweils beim Start eines Moduls, d.h. circa alle vier Wochen, können Sie gegebenenfalls in die Gruppentherapie einsteigen.
Die Anmeldung erfolgt durch Ihren behandelnden Arzt oder Ihre behandelnde Ärztin.
Stationsleiter Pflege Angst und Depressionen Station A04, Erwachsenenpsychiatrie
Assistenzpsychologe Angst und Depressionen Station A04, Erwachsenenpsychiatrie
Zürcherstrasse 30
9500 Wil
Tel. +41 58 178 11 80, Fax +41 58 178 11 53
anmeldung@psgn.ch